• Ein Geschwisterchen ist unterwegs?

Ein Geschwisterchen ist unterwegs?

Vermeiden Sie Eifersucht.

 

Es ist normal, dass Ihr Kind bei der Ankunft eines Geschwisterchens eifersüchtig ist. Sie können ihm jedoch helfen.

Bis jetzt war es das alleinige Zentrum der Aufmerksamkeit, es bekam Ihre ganze Zeit, es war derjenige, der Sie zum Lachen brachte oder wütend machte... Aber jetzt hat es einen kleinen Rivalen, der viel fordert. Es ist normal, dass Ihr Kind bei der Ankunft eines Geschwisterchens eifersüchtig ist. Sie können ihm jedoch helfen. Zeigen Sie ihm Verständnis und Liebe. Es ist jetzt Ihr grosses Kind, das seine neue Rolle als „grosser Bruder“ oder „grosse Schwester“ übernehmen muss. Berücksichtigen Sie auch, dass es logisch ist, dass Ihr Kind die Ankunft des neuen Babys als ein Eindringen in seinen Bereich empfindet. 

Wenn Sie Verhaltensweisen wie die folgenden feststellen, seien Sie also nicht erstaunt - auch wenn sie Ihnen nicht gefallen:

  • Ihr Kind betitelt das neue Familienmitglied mit Schimpfworten und schubst oder kneift es.

  • Ihr Kind fordert Aufmerksamkeit im falschen Moment, und zwar mit Fusstritten, schlechtem Verhalten, unangebrachten Antworten, Streichen usw.

  • Ihr Kind macht in einigen längst gelernten Sachen Rückschritte, zum Beispiel nässt es wieder sein Bett ein, es hört auf, alleine zu essen, es will den Nuggi, es wacht in der Nacht auf usw.

Sie brauchen sich aber keine Sorgen zu machen, diese Situationen sind auch schnell wieder vorbei, wenn Sie richtig handeln:

  •  Erklären Sie Ihrem Kind, dass das kleine Baby sehr viel Aufmerksamkeit braucht (genauso viel wie das Kind, als es selbst noch ein Baby war) und dass es Ihnen sehr gefällt, wenn Ihr Kind Ihnen hilft und Verständnis dafür hat, dass Sie manchmal nicht bei ihm sein können, auch wenn Sie es sehr wollen.

  • Sagen Sie Ihrem Kind, dass Sie es genauso lieb haben wie vor der Ankunft des Babys und dass es immer Ihr „grosses Kind“ sein wird.

  • Zeigen Sie Ihrem Kind überschwänglich, wie stolz Sie sind, wenn es richtig „erwachsene“ Sachen macht; wenn es sich jedoch wie ein kleines Kind verhält, schenken Sie dem keine Beachtung.

  • Geniessen Sie die Momente, in denen sich das kleine Baby ausruht (oder wenn Sie und Ihr Partner sich mit Aufpassen abwechseln können), um einige Zeit alleine mit Ihrem grossen Kind zu spielen.

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