• Familienbett: aber bitte mit Vorsicht!

Familienbett: aber bitte mit Vorsicht!

Der Brauch, das Baby im Bett seiner Eltern mitschlafen zu lassen, ist in asiatischen Ländern wie China und Japan weit verbreitet und wird auch in Europa immer häufiger praktiziert. Die Befürworter des Familienbetts verweisen auf die bessere Schlafqualität des Babys und einen stabileren Stillrhythmus. Wenn Sie Ihr Bett mit Ihrem Kind teilen, sollten Sie vorher einige Vorsichtsmassnahmen treffen.

Für Sie ist es in den ersten Stillwochen bequemer. Sie und Ihr Partner schlafen besser. Sie sind müde, wiederholt aufstehen zu müssen, um Ihrem Baby jedes Mal, wenn es weint, den Nuggi zu geben. Sie sind der Meinung, auf diese Weise eine stärkere Bindung zu Ihrem Baby aufzubauen. Oder Sie haben ganz einfach beschlossen, dass dies die Art und Weise ist, auf die Sie und Ihr Baby schlafen wollen. Es gibt viele Motive dafür, dass Sie das Bett mit Ihrem Kind teilen wollen. Wenn Sie sich dafür entscheiden, beachten Sie jedoch folgende Punkte um Risiken zu vermeiden:

  • Lassen Sie das Kind niemals in Ihrem Bett schlafen, wenn Sie oder Ihr Partner an Fettleibigkeit leiden.

  • Nehmen Sie Ihr Kind ebenso wenig mit ins Bett, wenn Sie Alkohol getrunken oder Drogen, oder Medikamente eingenommen haben, die Sie tief schlafen lassen. Nehmen Sie Ihr Kind auch nicht mit ins Bett, wenn Sie Raucherin sind.

  • Verwenden Sie zum Schlafen eine feste Matratze. Schlafen Sie nicht auf dem Sofa ein. 

  • Benutzen Sie keine Kopfkissen oder Steppdecken. Der Bettbezug darf keine Bänder oder Schleifen haben.

  • Es sind bereits Spezialbabybetten für risikofreies Zusammenschlafen auf dem Markt. Diese bestehen aus einer Seitenfläche (die Sie an Ihrem Bett befestigen), die leicht abgebaut werden kann, so dass Sie direkt neben Ihrem Baby sein können und gleichzeitig jeder seinen eigenen Raum zum Schlafen hat.

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