• Glücklich schon in der Wiege. Sie sind seine Bezugsperson.

Glücklich schon in der Wiege. Sie sind seine Bezugsperson.

So machen Sie Ihr Baby glücklich

 

Damit sich Ihr Baby glücklich fühlt, muss es ein gesundes Selbstbewusstsein aufbauen, und Sie sind dafür eine der Hauptpersonen. Ihre Haltung dem Baby gegenüber gibt ihm ein gutes oder ein schlechtes Bild von sich selbst. 

Seit seiner Geburt sind Sie seine wichtigste Bezugsperson im Leben. Alles, was Sie sagen oder machen, wird von ihm gespeichert.  Halten Sie daher folgende zehn Regeln ein, um aus Ihrem Baby ein glückliches und selbstbewusstes Kind zu machen.

1. Verbringen Sie Zeit mit Ihrem Baby. In unzähligen Studien wurde nachgewiesen, dass das, was Kinder am häufigsten verlangen, die Aufmerksamkeit ihrer Eltern ist. Vielleicht haben Sie nicht so viel Zeit, wie Sie gerne mit Ihrem Kind verbringen würden, aber Qualität ist wichtiger als Quantität. Statt sich neben Ihr Kind zu setzen und gemeinsam mit ihm fernzusehen, spielen Sie mit ihm, bringen Sie ihm Kochen bei, machen Sie mit ihm Ausflüge usw.

2. Zeigen Sie Interesse für die Dinge, für die sich Ihr Kind interessiert. Stellen Sie ihm Fragen zu seinen Spielen, zu seinen Vorlieben, zu seinen Freunden... Fragen Sie täglich nach, wie es in der Schule gelaufen ist. Und hören Sie ihm immer zu, wenn Ihr Kind etwas mit Ihnen teilen möchte.

3. Vergleichen Sie Ihr Kind nicht mit anderen. Ein gutes Selbstwertgefühl zeichnet sich dadurch aus, dass wir uns mit uns selbst vergleichen. So wird Ihr Kind nach und nach zu einer emotional ausgeglichenen Person.

4. Zeigen Sie, dass Sie stolz auf die Fortschritte Ihres Kindes sind. Und vor allem auf die damit verbundenen Anstrengungen.

5. Vermeiden Sie Diskussionen mit Ihrem Partner in Anwesenheit des Kindes. Übereinstimmung bei der Erziehung ist von entscheidender Wichtigkeit.

6. Ermöglichen Sie ihm den Kontakt zu anderen Kindern. Fahren Sie mit ihm ins Freie, laden Sie seine Freunde nach Hause ein, nehmen Sie Einladungen von anderen an, organisieren Sie Ausflüge usw.

7. Akzeptieren Sie die eigene Persönlichkeit Ihres Kindes. Keiner ist wie der andere: Einige von uns sind mutiger, andere geschickter, andere wiederum klüger und wieder andere langsamer.

8. Seien auch Sie glücklich. Familienfreude ist die Grundlage für persönliches Glück. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass ein direkter Zusammenhang zwischen Depressionen bei Müttern und Problemen der Kinder besteht.

9. Ziehen Sie Ihren Zorn nicht unnötig hinaus. Falls Sie meinen, dass Ihr Kind bestraft werden muss, tun Sie es, aber ziehen Sie Ihren Ausdruck der Verärgerung nicht darüber hinaus hin. Ihr Kind wird Sie nicht besser „verstehen“, nur weil Sie weiterhin zornig sind. Dies schafft nämlich lediglich das Gefühl, dass das, was das Kind gemacht hat, nicht behoben werden kann und dass ihm die Eltern nicht verzeihen; das kann auch so weit gehen, dass das Kind die Liebe seiner Eltern ihm gegenüber gefährdet sieht, was für ein Kind extrem schmerzhaft ist.

10. Sagen Sie Ihrem Kind, dass Sie es lieben. Verbringen Sie jeden Abend vor dem Zubettgehen einige Minuten mit Ihrem Kind, um ihm zu sagen, wie sehr Sie es lieben; lesen Sie ihm ein Märchen vor oder erzählen Sie ihm eine Geschichte und vergessen Sie anschliessend auf keinen Fall den Gute-Nacht-Kuss. Lassen Sie Ihr Kind niemals mit dem Gefühl zu Bett gehen, dass Sie böse mit ihm sind.

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