• Windelausschlag - So vermeiden Sie ihn

Windelausschlag - So vermeiden Sie ihn

Fast eines von drei Babys bekommt einmal einen Windelausschlag. Der Windelausschlag ist eine weit verbreitete Hautreizung, und obwohl er sehr unangenehm ist, kann er doch leicht behandelt werden. Wir erklären Ihnen, wie Sie einem Windelausschlag vorbeugen und ihn behandeln können.

Hautreizungen, Entzündungen und gelegentlich auch Geschwüre. So sieht die Haut in den von der Windel bedeckten Bereichen bei einem Windelausschlag aus. Windelausschlag kann nur einen kleinen Teil oder den ganzen Windelbereich einschliesslich der Genitalien des Babys betreffen. In diesem Körperbereich ist die Haut nämlich besonders empfindlich und der Feuchtigkeit und dem Kontakt mit Urin und Kot ausgesetzt. So vermeiden Sie Windelausschlag:

  • Wechseln Sie die Windel, sobald Sie merken, dass sie nass ist.

  • Verwenden Sie zum Reinigen nicht unbedingt Feuchttücher, weil diese Parfüm oder Seife enthalten können, die die Haut reizen. Am besten wählen Sie Feuchttücher nur mit Babyöl.

  • Sie können den betroffenen Bereich auch mit lauwarmem Wasser und neutraler Seife waschen und anschliessend gut abwaschen und trocknen.

  • Wenn Sie Ihr Baby baden oder ihm den Popo waschen, tupfen Sie ihn zum Trocknen ab; auf keinen Fall trockenreiben!

  • Nachdem Sie dem Baby die nasse Windel abgenommen haben, lassen Sie seinen Popo ein paar Minuten lang an der Luft trocknen.

  • Wenn Sie merken, dass die Haut gereizt ist, oder beim Windelwechsel zur Nacht, tragen Sie eine Hautcreme mit Zinkoxid und Vaseline auf, die eine Schutzschicht gegen Urin und Kot bildet. 

 

Wenn sich die Haut trotz dieser Vorsichtsmassnahmen entzündet, folgen Sie diesen Ratschlägen:

  • Wenden Sie sich an den Kinderarzt, der dann entscheiden wird, ob er Ihnen eine Creme mit einem geringen Kortisonanteil verschreibt, die Sie dann zwei oder drei Tage lang auftragen.

  • Sie müssen natürlich auch eine weitere bakterielle Entzündung oder eine Pilzinfektion ausschliessen, bei denen Sie eine antibiotische oder antimykotische Creme auftragen müssen.

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