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Freilaufendes Huhn mit ihren Küken

Was heisst eigentlich "Freilandhaltung"?

Für die Herstellung der feinen Hero Eier Ravioli werden nur Eier aus Freilandhaltung verwendet. Wir erklären, was man darunter versteht und geben dir bei der Gelegenheit gleich noch ein paar lustige Fakten über das Ei mit auf den Weg.

BTS und RAUS. Wer in der Schweiz seine Eier unter dem Label "Freilandhaltung" verkaufen will, muss diese zwei Dinge erfüllen. Was kompliziert klingt, ist eigentlich ganz einfach.

In der Schweiz wird bei der Haltung von Hühnern grundsätzlich zwischen Bodenhaltung und Freilandhaltung unterschieden. In der Bodenhaltung können sich die Tiere frei im Stall bewegen, haben Tageslicht und genügend Platz zum Scharren, Fliegen und Staubbaden. Diese Stallausstattung wird durch die Schweizer Tierschutzverordnung geregelt. Die meisten Bauern beteiligen sich zusätzlich am BTS-Programm des Bundes. BTS, das bedeutet "Besonders tierfreundliche Stallhaltung". Neben den stallinneren Anforderungen wird hier den Legehennen auch noch ein sogenannter Wintergarten zur Verfügung gestellt. Das ist ein gedeckter Vorplatz, wo die Tiere täglich an die frische Luft können, auch bei schlechtem Wetter.

Die Freilandhaltung geht noch einen Schritt weiter: Sie unterscheidet sich von der Bodenhaltung grundsätzlich mit den vier Buchstaben RAUS. RAUS bedeutet "Regelmässiger Auslauf im Freien". Zusätzlich zum Wintergarten wird den Hühnern eine Weide zur Verfügung gestellt, auf welcher sie sich täglich frei bewegen dürfen. Jedem Huhn steht dabei eine Wiesen-Fläche von 2,5 m2 zur Verfügung. Nur wenn Schweizer-Hühner also in BTS- und RAUS-Haltung ihre Eier legen können, dürfen diese als "Freilandeier" verkauft werden.
Hero legt grossen Wert auf eine tiergerechte Haltung und verwendet deshalb für die Herstellung der beliebten Raviolis nur Eier aus Freilandhaltung.

Süsses Küken steht auf Ei

5 Facts über Eier, die du sicher nicht kennst

Tja, war erst das Ei oder doch erst das Huhn da? So wirklich kann das bis heute niemand beantworten, auch wir nicht. Aber dafür haben wir ein paar witzige und wissenswerte Fakten rund um das fast runde Ding, das auch in unseren Eier Ravioli hervorragend schmeckt.

1. Das grösste Ei der Welt
Der Spitzenreiter unter den grössten Eiern der Welt ist eindeutig das afrikanische Straussenei.
Es kann einen Durchmesser von bis zu 15 cm und eine Länge von 20 cm erlangen. Das entspricht ungefähr 25 Hühnereiern und ganz schön vielen Hero Eier Ravioli Büchsen.


2. Da geht noch mehr
Es geht aber noch grösser! Es gibt ein Tier, dass dem Strauss seinen wohlverdienten ersten Platz streitig macht: Der Elefantenvogel. Du hast noch nie davon gehört? Liegt vielleicht daran, dass dieser schon ein paar hundert Jährchen ausgestorben ist und du ihn nicht zufällig auf einer Tour durch Madagaskar gesehen hast. Da hat man den riesigen Vogel nämlich das letzte Mal gesehen. Der Elefantenvogel gehörte ebenfalls zur Gattung der Laufvögel und ist dem Strauss gar nicht so unähnlich. Egal, zurück zum Wesentlichen: denn das Ei des grossen Piepmatzes konnte einen Durchmesser von circa 20 cm und eine Länge von 30 cm erreichen. Und jetzt festhalten: bis zu 10 Kilo schwer werden. Nicht einmal die grössten Dinosaurier legten schwerere Eier.


3. Klein aber oho
Eier sind gut für uns. Das Eiweiss eines handelsüblichen Hühnereis ist nämlich viel gesünder als man denkt. Denn es verfügt genau über die richtige Mischung aus wesentlichen Aminosäuren, die der Mensch zum Gewebeaufbau benötigt. Sprich, es hilft uns mehr Mukis zu bekommen. Übertroffen wird es hinsichtlich Humanernährung nur noch von Muttermilch.


4. Ei, Ei, Ei
Das läuft wie am Schnürchen. Um ein Ei zu produzieren braucht ein Huhn lediglich 24-26 Stunden und kann so bis zu 325 Eier im Jahr legen. Im Gegensatz dazu schafft ein Strauss nur 80 Eier im Jahr. Aber wie wir gelernt haben, sind die ja auch viel grösser, da braucht es ein bisschen mehr Zeit.


5. Ein teures Ei zum Essen
Und zu guter Letzt geben wir dir noch unnützes Wissen mit, das du auf keinen Fall brauchst, aber sicher nicht vergessen wirst. Also los geht’s: Das teuerste Ei, das du zurzeit in einem Restaurant essen kannst, ist das Onsen-Ei im Fischers Fritz in Berlin. Hier kostet das Ei des Sternekochs Christian Lohse ganze 24 Euro, rund 27 Franken. Im Vergleich: ein normales Ei kostet im Schnitt circa 50 Rappen. Die teuren Onsen-Eier kommen aus Japan und werden dort in einer heissen Quelle von exakt 64,2 Grad langsam gegart. So wird das Eigelb nie wirklich hart, sondern bleibt cremig weich. Jedoch ist der Prozess viel aufwändiger als das Ei speziell. Denn es handelt sich hier um ein normales Hühnerei. Ja dann, lass schmecken.